E-Mail-Viren und Mail-Spoofing

Wenn Sie E-Mails von sich selbst erhalten...

Es kann passieren, dass Sie E-Mails von einem Bekannten oder Geschäftspartner erhalten, die sehr ungewöhnlich aussehen und ziemlich sicher nicht von dem genannten Absender stammen. Diese Mails sind oft auf englisch und enthalten mysteriös Links oder anstößigen Inhalt.

Hier ein Beispiel: 

Hi,
 
There is some really great stuff that may seem useful to you, just take a look, you won't regret.
Here it is http://comfort.pinard*****.info/37*****
 
Warmest, Hans Wurst

Es liegt in diesem Fall nahe, dass die Mail tatsächlich nicht persönlich vom Absender gesendet wurde, sondern Ihr Computer oder der des Absenders infiziert oder sogar das E-Mail-Postfach kompromittiert wurde.

Doch was tun?

Bitte informieren Sie als erstes den Absender solcher Mails.

Welches Problem liegt vor?

Bitte klären Sie vorab die folgenden Fragen, um uns ein möglichst detailliertes Bild Ihrer Situation vermitteln zu können:

  • Um wie viele E-Mails handelt es sich?
  • In welchem Zeitfenster wurden diese E-Mails versandt?
  • Auf welchen Geräten (inkl. Angabe des Betriebssystems und E-Mail-Programms; ebenfalls mobile Endgeräte) ist Ihr Postfach eingerichtet?
  • Waren die Endgeräte während dieses Zeitfensters eingeschaltet?

Die folgenden Maßnahmen können Sie selbst ergreifen:

  • Überprüfen Sie die Aktualität Ihrer Sicherheitssoftware
  • Führen Sie einen vollständigen Malware- und Viren-Scan durch
  • Fordern Sie eine Passwort-Änderung an
    • Rufen Sie uns hierfür kurz an: Wir erstellen Ihnen nach erfolgter Verifikation am Telefon ein neues Kennwort und stellen dieses Serverseitig ein.

Wenn Sie alle Informationen zusammengetragen haben, übersenden Sie uns diese bitte gebündelt in einer E-Mail. Wichtig ist, dass Sie ebenfalls die betroffenen E-Mails an die Mail anhängen. Bitte leiten Sie die Mails nicht weiter, sondern hängen Sie diese an die Haupt-E-Mail an, damit wir die ursprünglichen Sende- und Empfangsinformationen noch auslesen können.